Klarwasserseen und Heilige Hallen

Die letzte Eiszeit schaffte ein Naturparadies aus beachtlichen Hügeln und tiefen Klarwasserseen. Im ca. 340 km² großen Naturpark Feldberger Seenlandschaft finden seltene Tiere wie der Schreiadler Lebensraum. Nur noch knapp 100 Paare brüten in Deutschland, davon rund Dreiviertel in Mecklenburg-Vorpommern und ein Viertel in Brandenburg. Fischotter, Schwarzstorch, Große Flussmuschel und Tiefenmaräne setzen die Liste der seltenen Tiere fort.

Im Naturpark Feldberger Seenlandschaft steht der älteste Buchenwald Deutschlands  – die „Heiligen Hallen“. Einige der majestätischen Bäume sind 350 Jahre alt. Der Name entstand, da die hohen Stämme an gotische Kirchbauten erinnern.

Berühmtester Bewohner der Region war der Schriftsteller Hans Fallada, der mehrere Jahre in Carwitz lebte und dort zahlreiche Bücher schrieb, darunter auch Kinderbücher wie „Fridolin, der freche Dachs“. In seinem Haus befindet sich heute das Hans-Fallada-Museum.


Naturpark-Information Feldberger Seenlandschaft

Strelitzer Str. 42, 17258 Feldberger Seenlandschaft
Tel: +49 (0) 39831 52780
Fax: +49 (0) 39831 52789
Mail: poststelle-fsl@np.mvnet.de
Web: www.naturpark-feldberger-seenlandschaft.de


Tourenvorschläge

Anreise: Mit der Bahn bis Neustrelitz und dann weiter mit dem Bus 619 nach Feldberg.

Der 10,5 km lange Rundweg führt um den Schmalen Luzin. Er ist in beide Richtungen ausgeschildert. Idealer Startpunkt ist die Luzinfähre in Feldberg. Von dort verläuft der Weg direkt an den steilen Uferhängen entlang nach Carwitz. In dem Ort lohnt der Besuch des Fallada-Museums. Außerdem gibt es mehrere Restaurants und Cafés. Der Weg führt weiter Richtung Hullerbusch, wo sich eine Schäferei mit Hofladen befindet. Die Luzinfähre setzt einen wieder auf die andere Seeseite. Sie ist eine der letzten handbetriebenen Seilfähren Europas. (Öffnungszeiten beachten, November bis April nur nach telefonischer Absprache)

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