Informationen zum Coronavirus - Mecklenburgische Seenplatte

Informationen zum Coronavirus 

Letzte Aktualisierung: 26.11.2021, 14:30 Uhr

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hat umfassende Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Die aktuelle Verordnung und Änderungen der Corona-Landesverordnung MV finden Sie hier


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Ab dem 25. November gilt in Mecklenburg-Vorpommern landesweit die Stufe 3 "orange", in einigen Landkreisen sogar die Stufe 4 "rot". Eine Übersicht über die risikogewichtete Einstufung des Landkreises oder einer kreisfreien Stadt finden Sie unter www.mv-corona.de.

Folgende Schutzmaßnahmen gelten in der jeweiligen Stufe:

Stufe "grün"

  • Zeigt die Corona Ampel auf "grün", so gibt es nur wenige Corona-Schutzmaßnahmen, wie zum Beispiel die Maskenpflicht beim Einkaufen. Beim Zugang zu Innenbereichen, zum Beispiel für den Theaterbesuch oder den Besuch eines Fitnessstudios, gilt die 3G-Regel. Das bedeutet: Zugang haben Geimpfte, Genesene und tagesaktuell Getestete.

Stufe "gelb"

  • Erreicht ein Landkreis, eine kreisfreie Stadt oder das gesamte Land drei Tage hintereinander die Warnstufe "gelb" auf der Corona-Ampel des Landes, gilt künftig ab dem übernächsten Tag in Innenbereichen die 2G-Regel. Das heißt: Nur Geimpfte und Genesene können diese Angebote nutzen.
  • Das gilt in folgenden Bereichen:

    • in den Innenbereichen der Gastronomie
    • bei Veranstaltungen und Feiern (auch bei privaten Feiern außerhalb der eigenen Häuslichkeit)
    • auf Messen
    • in Kultur- und Freizeiteinrichtungen (im Theater, im Kino, bei Konzerten, in kulturellen Ausstellungen und Museen, bei Zusammentreffen von Chören und Musikensembles, in den Innenbereichen von Freizeitparks, Zoos, Tier- und Vogelparks und botanischen Gärten, auf Innenspielplätzen und bei anderen Freizeitaktivitäten im Innenbereich, in Schwimm- und Spaßbädern, in Fitnessstudios, in Tanzschulen, in Spielbanken und Spielhallen, in soziokulturellen Zentren)
    • im Erwachsenensport: im Amateursport (für Zuschauerinnen und Zuschauer und Sportlerinnen und Sportler) und Profisport (Zuschauerinnen und Zuschauer)
    • in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und anderen touristischen Betrieben. Ausnahmen gibt es für beruflich bedingte, medizinisch oder zwingend sozialethisch erforderliche Aufenthalte. In diesen Ausnahmefällen reicht ausnahmsweise weiter ein Test bei Anreise sowie nach jeweils drei weiteren Tagen während des Aufenthalts aus.
    • bei der Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen (z.B. Kosmetik- oder Tattoostudio). Ausgenommen sind hier der Friseurbesuch und medizinisch oder pflegerisch notwendige Behandlungen.
  • Ausgenommen von der 2G-Regel sind:

    • Kinder, die noch nicht 7 Jahre alt sind
    • Kinder, von 7 bis 11 Jahren, wenn sie einen negativen tagesaktuellen Test vorlegen
    • für eine Übergangszeit bis zum 31.12.2021 auch für Jugendliche von 12 bis 17 Jahren. Auch sie müssen einen tagesaktuellen negativen Test vorlegen können.
    • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, wenn sie einen negativen tagesaktuellen Test vorlegen können.
    • für eine Übergangszeit bis zum 31.12.2021 auch Schwangere. Auch sie müssen negativ getestet sein.

Ab Stufe "gelb" gilt bei Veranstaltungen in Innenbereichen die Maskenpflicht. Sie darf also auch am Platz nicht abgenommen werden. Außerdem dürfen Veranstaltungen in Innenbereichen nur noch mit 50 Prozent der Sitzplatzkapazität und maximal 1.250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stattfinden.
Besonders große Ansteckungsgefahren bestehen dort, wo Abstände nicht eingehalten werden. Deshalb gilt in Clubs, Discos und bei anderen Tanzveranstaltungen die 2G-plus-Regel. Das heißt: Zutritt haben nur Geimpfte und Genesene. Sie müssen am Eingang einen tagesaktuellen Test vorlegen.
Bei Veranstaltungen im Außenbereich, also zum Beispiel in Fußballstadien, gilt ab Stufe "gelb" künftig die 2G-Regel. Außerdem müssen die Kapazitäten auf 50 Prozent der zu vergebenden Plätze beschränkt werden.

Stufe "orange"

Erreicht ein Landkreis, eine kreisfreie Stadt oder das gesamte Land die Warnstufe "orange", werden die Schutzmaßnahmen weiter verschärft.

Überall, wo bis dahin die 2G-Regel galt, gilt dann 2G-plus. Das bedeutet: Zugang haben nur Geimpfte und Genesene. Sie müssen zusätzlich einen tagesaktuellen Test vorlegen, um die Einrichtung nutzen zu können.

Das gilt also vor allem in Innenbereichen (Gastronomie, Veranstaltungen und Feiern, Messen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Erwachsenensport, touristische Betriebe, körpernahe Dienstleistungen mit Ausnahme Friseur) mit den schon genannten Ausnahmeregelungen.

Auch bei Sport- und anderen Außenveranstaltungen gilt ab Stufe "orange" die 2G-plus-Regel. Das bedeutet zum Beispiel: Besucherinnen und Besucher können ins Stadion, wenn sie geimpft oder genesen sind und einen tagesaktuellen Test mitbringen. Auch hier gelten die bekannten Ausnahmen.

Aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahren können ab Stufe "orange" keine Tanzveranstaltungen in Clubs, Discos und anderen Orten stattfinden.

Auf Weihnachtsmärkten gilt ab Stufe "orange" die 2G-Regel. Das bedeutet: Weihnachtsmärkte dürfen dann nur noch von Geimpften und Genesenen besucht werden. Dabei gelten die bereits geschilderten Ausnahmen, zum Beispiel für Kinder, Schwangere oder Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Stufe "rot"

Ab der Stufe "rot" treten zusätzlich zu den in Stufe "orange" geltenden Regeln weitere Schutzmaßnahmen in Kraft.

Kontaktbeschränkungen: Private Treffen sind dann nur noch mit maximal 5 Personen aus bis zu 2 Haushalten in Innenbereichen bzw. 10 Personen unabhängig von der Anzahl der Haushalte in Außenbereichen möglich. Geimpfte und Genesene werden nicht mitgerechnet. Gleiches gilt für Kinder unter 14 Jahren.

Einschränkungen im Einzelhandel: In Teilen des Einzelhandels gilt dann die 2G-Regel. Das bedeutet: Nur noch Geimpfte und Genesene dürfen dort einkaufen. Ausgenommen sind der Einzelhandel mit dem überwiegenden Sortiment für Lebensmittel, Bücher oder Zeitungen, Weihnachtsbäume, Blumenläden, Bau- oder Gartenbaumärkte, Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- oder Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte sowie der Großhandel.

Bei Veranstaltungen im Innenbereich gilt weiterhin die 2G-plus-Regel. Allerdings dürfen bei Stufe "rot" nur noch 30 Prozent der Sitzplätze vergeben werden.

Auch bei Sportveranstaltungen und anderen Außenveranstaltungen gilt die 2G-plus-Regel. Auch dort dürfen maximal 30 Prozent der Plätze vergeben werden - wenn die Kapazität ausreicht bis zu einer Obergrenze von 7.250 Zuschauerinnen und Zuschauern.

Ebenso gilt auf Weihnachtsmärkten und ähnlichen Märkten bei Stufe "rot" die 2G-plus-Regel. Besucherinnen und Besucher müssen geimpft oder genesen sein und einen tagesaktuellen Test vorlegen.

Außerdem gibt es ab Stufe "rot" auch Einschränkungen im Kinder- und Jugendsport, in Jugendkunst- und Jugendmusikschulen. Dort gilt dann die 2G-Regel.

 

Weitere Schutzmaßnahmen:

Bei dauerhafter Gefahr einer Überlastung des Gesundheitssystems (mindestens 7 Tage Ampelstufe "rot") sind auch Schließungen möglich. Dies gilt insbesondere für Innenbereiche. Möglich wäre eine Schließung des Kultur- und Freizeitbereichs, der Gastronomie sowie die Absage von Veranstaltungen. Der Profisport würde dann wieder ohne Zuschauer stattfinden. Die Landesregierung setzt mit ihren Beschlüssen die Ergebnisse des Bund-Länder-Gipfels aus der vergangenen Woche um. So gelten künftig bei der Hospitalisierung die neuen Stufen 0 bis 3 (grün), mehr als 3 bis 6 (gelb), mehr als 6 bis 9 (orange) und 9+ (rot).

  • Testmöglichkeiten: In kommunalen Testzentren, Apotheken, Kliniken und durch mobile Abstrichteams werden Schnelltests durch geschultes Personal vorgenommen. Alle Anlaufstellen für einen Corona-Schnelltest in Mecklenburg-Vorpommern sind in einer Kartenübersicht des Gesundheitsministeriums MV zu finden.
  • Als vollständig geimpft gelten Personen, bei denen seit der letzten erforderlichen Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind. Außerdem sind sie im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises.
  • Als genesen gelten Personen, bei denen die zugrundeliegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt. Außerdem sind sie im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises.

Häufig gestellte Fragen zur Anreise in die Mecklenburgische Seenplatte

Die Einstufung als Risikogebiet (Virusvarianten- oder Hochrisikogebiet) erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert Koch-Institut auf der Internetseite veröffentlicht. Die internationalen Risikogebiete finden Sie hier.

Bei der Einreise aus dem Ausland für berufliche oder auch private Zwecke berücksichtigen Sie bitte die einheitlichen Regelungen, die sich aus der Corona-Einreiseverordnung des Bundesministerium für Gesundheit ergeben.

Aktuelle Meldungen zum Thema Coronavirus der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern: www.regierung-mv.de

Informationen zum Coronavirus und möglichen Einschränkungen auf Landkreisebene:

  • Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburgische Schweiz, Neubrandenburg und Neustrelitz: www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de
  • Tägliche Einstufung des COVID-19-Infektionsgeschehens in den Landkreisen und kreisfreien Städten in Mecklenburg-Vorpommern anhand risikogewichteter Kriterien: www.mv-corona.de.

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Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in der Förderperiode 2014-2020 durch die Europäische Union.
ESF-gefördertes Projekt: Corona-Krise bedingtes Informationsmanagement in der Destination Mecklenburgische Seenplatte