Mit dem Floß wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn auf Fahrt durch die Mecklenburgische Kleinseenplatte von Wesenberg nach Mirow - vom Großen Labussee bis Granzow (40 km).

  • Von Borchards Rookhus geht es über den Großen Labussee, anschließend über die Havel in den Woblitzsee.
  • Direkt an der Einbiegung zum See liegt der Ferienpark Havelberge mit Hochseilgarten, Campingplatz und Gastronomie.
  • Am Südufer des Sees befindet sich die Stadt Wesenberg mit Burganlage, Fischereimuseum und kleinem Hafen.
  • Direkt neben dem Ort fließt die Havel wieder als beschaulichen Flüsschen weiter. Außerdem wartet gleich die erste Schleuse. Anschließend sind es nur paar Flusskilometer bis nach Ahrensberg. Am Fuße einer alten, überdachten Holzbrücke lädt für eine idyllische Rast ein Fischer mit Anlegestelle ein.
  • Die weitere Tour schlängelt sich durch ein Geflecht von Seen: Großer Priepertsee, Ellbogensee, Großer und Kleiner Pälitzsee, Canower See, Labus-, Vilz- und Zotzensee bis zum Mirower See.
  • Die Ufer sind gesäumt von dichten Kiefern-, Erlen- und Buchenwäldern. Idyllische Ortschaften mit Möglichkeiten zum Anlegen sowie Restaurants und Imbissen sind alle paar Kilometer anzutreffen. Außerdem überspannt ein dichtes Netz von Campingplätzen das Gebiet.
  • Weitere Schleusen sind in Strasen, Canow und Diemitz zu passieren. Im Hochsommer sollte ein bisschen Wartezeit eingeplant werden.
  • Hauptattraktion in Mirow ist die Schlossinsel mit Schloss, Johanniterkirche und Ritterkeller. Direkt auf der Schlossinsel gibt es einen Hafen zum Anlegen. Hafenmeister Ole winkt meistens schon von weitem die Boote an seinen Steg. Seine lockere, sächsische Art ist unter Bootsfahrern so beliebt, dass viele zu Stammgästen geworden sind und bei jeder Tour an seinem Steg festmachen.
  • In Mirow gibt es mehrer Supermärkte. Am dichtesten ist der circa 500 m entfernte Netto.
  • Die letzte Anlegestelle Richtung Norden ist Granzow. Am Ufer liegt der Ferienpark Mirow mit großem Spielplatz, Minigolf, Gastronomie und skandinavischen Ferienhäusern.
  • Weiter als bis zu der Anlegestelle dürfen Touristen nicht fahren. Um die kleinen Seen und vor allem das Seerosenparadies zu erkunden, muss auf das Kanu umgestiegen werden. Ein Vermieter ist direkt vor Ort. Besonders im Mai und Juni scheinen die Seen zu blühen. Diese Pracht sollte man sich nicht entgehen lassen. Doch auch außerhalb dieser Zeit lohnt eine Paddeltour, um die Idylle mit ihren Vögeln, Schilfufern und Bruchwäldern wahrzunehmen. Wer die komplette Alte Fahrt paddelt, fährt sogar ein Stück durch den Müritz Nationalpark. Hin und zurück ist es eine Tagestour.