Tonkunst und höchste Töne

Ulrichshusen - Weltstars wie Sol Gabetta, Anne Sophie Mutter, Daniel Hope, Daniel Müller-Schott und viele mehr schwärmen zwischen Carnegie Hall und Mailänder Scala von dieser abgelegenen Perle inmitten idyllischer Eiszeitlandschaft: Ulrichshusen. Das Renaissance-Wasserschloß am See und die 900 Plätze fassende Konzertscheune, eingeweiht von Lord Yehudi Menuhin, sind weithin als Musikfestspielort in aller Munde, seit der zupackende Helmuth Freiherr von Maltzahn den Ort zum Klingen brachte. Und es hat besonderen Charme, wenn Schwalbenzwitschern mit exklusiver Klassik eine Sinfonie ergibt.

Tressow - Die Gutsanlage Tressow gehört zum Gut Ulrichshusen. In der Wassermühle gibt es einen Bankettsaal, unter dessen gläsernem Fußboden man das Wasser munter rauschen sieht. Das hätte Ida Gräfin Hahn wohl gefallen, die 1805 auf Tressow geboren wurde. Das Fließen und Kanalisieren von Gedanken war nämlich ihr Metier als Dichterin, deren Verse damals in fünf Sprachen übersetzt worden waren.

Panschenhagen - Die frivolen Frauenfiguren des „Tonkünstlers“ Friedemann Henschel inspirieren in Gutspark und Keramikwerkstatt zum Flirten. Mit vitalem Humor lädt der gestandene Keramiker ein, ausladende Wesen von kühnen Proportionen und erzählfreudigen Details zu betrachten, lässt füllige Frauen auf Tüllen reiten und bemalt Vasen und Becher mit phantastischen Szenerien. In dem urigen Gewölbekeller des alten Gutshauses kann man dem Schöpfer der tätowierten Keramikdamen und des Unikatgeschirrs beim Werden zuschauen. Ein Muss ist der selbstgeräucherte Fisch des passionierten Anglers zu „KunstOffen“.

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