Ohne Hoffnung und VerzweiflungSchauspielhaus Neubrandenburg | Neubrandenburg

Herakles, der berühmte Lohnarbeiter aus der griechischen Mythologie steht im Zentrum der theatralischen Installation, die sich den Antike-Texten Heiner Müllers widmet. Während des Kampfes mit der Hydra muss Herakles die überraschende Erfahrung machen, dass er selbst zu einem Teil des Ungeheuers geworden ist. Während er den Thebanern den zum Himmel stinkenden Stall des Augias reinigt, empört er sich: Ihr wollt das Fleisch ohne Mist! So gesehen, beschreibt Herakles auch den Zustand unserer Welt. Wie in einem Spiegel, einem Brennglas können wir uns in den alten Mythen selbst entdecken: Medea, die Liebe mit Verrat bezahlt und mit dem Mord an ihren Kindern einen zerstörerischen Kampf führt, lebt in uns fort. Wir sind die Erben des Argonauten Jason – unsere Kultur ist auch die Spätfolge einer uralten Kolonialisierungsarbeit.

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