Kloster MalchowMalchow

ehem. Zisterzienserkloster Malchow

Klosteranlage:Gegründet 1298, nachdem Fürst Nikolaus II. von Werle das damalige Alt-Malchow dem Orden der Büßerinnen der Heiligen Maria Magdalena vermachte. Im Zuge der Reformation dann übertritt zum evangelischen Glauben und spätere Umwidmung zum Damenstift.Engelscher Garten:Johann Engel war von 1787 bis 1819 Küchenmeister im Kloster Malchow. Während dieser Zeit begann er mit den ersten Gartenbauarbeiten. 1855/56 wurde er fertiggestellt.Klosterkirche:Nach Plänen von Friedrich Wilhelm Buttels 1844-1849 errichtet. Nach einem Brand im Jahre 1888 wurde sie im neugotischen Stil nach Plänen von Georg Daniels zwischen 1888 und 1890 wieder aufgebaut.Seit 1997 beherbergt die Klosterkirche ein Museum zur Geschichte des mecklenburgischen Orgelbaus.In der Kirche sind derzeit zehn Orgeln aufgestellt, im Orgelhaus zwei. Die meisten Orgeln sind spielbar. Den Hauptbestand bilden romantische Instrumente des 19. Jahrhunderts. Bedeutsam ist dabei das Instrument, welches 1890 von Friedrich Friese (Schwerin) für die Klosterkirche gebaut wurde. Ausführlich wird über den mecklenburgischen Orgelbau und seine Orgelbauer berichtet. Ein Modell stellt die Funktionsweise des Instrumentes dar und ist zugleich Angebot, die Orgel selbst zu spielen. In Führungen werden mehrere Orgeln und deren unterschiedliche Klänge vorgestellt.Ausstellung regionaler Künstler:Ständige Werkpräsentation regionaler Künstler, zusätzlich wechselnde thematische und monografische Sonderausstellungen, Dauerausstellung zur Geschichte der Klosteranlage.Besonderheiten:Das Kloster Malchow hat im Laufe der Zeit vielfältige Wandlungen durchlaufen. Diese sind am und im Refektorium am ältesten Bau der Anlage ablesbar. So wandelte ein umfangreicher Umbau in den Jahren 1722/23 bis 1730 die Raumstruktur grundlegend. Die neuen Wohnungen der Stiftsdamen, 1572 erfolgte mit der Reformation die Umwandlung des Klosters in ein adliges Damenstift, waren wie Reihenhäuser aufgebaut und verfügten neben einer Küche auch über einen separaten Gewölbekeller. In eben zwei solcher Wohnungen präsentiert sich heute die Ausstellung Regionaler Künstler. In Zusammenarbeit mit Restauratoren, Bauhistorikern wie auch Denkmalpflegern werden die geschichtsträchtigen Räume über Befundfelder erlebbar gemacht. So wurden beispielsweise einige der Ausstellungsräume mit rekonstruierten historischen Tapeten verkleidet.

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Kloster Malchow
Kloster Malchow
Kloster 26
17213 Malchow

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