Hinweise und Regeln für einen sicheren Urlaub auf dem Wasser

Die Schleusen arbeiten in der Hauptsaison (1. April bis 30. September) täglich von 07:00 bis 20:00 Uhr. In der Zeit vom 1. Oktober bis 30. November von 08:00 bis 16:00 Uhr.
Für Kanuwanderer stehen neben den Schleusen oft Bootsschleppen bereit.
Aus Gründen des Naturschutzes sind einzelne Seen und Kanäle für motorisierte Boote gesperrt. Achten Sie auf die entsprechende Kennzeichnung.
Ein großer Teil der Gewässer hat den Status einer Bundeswasserstraße. Hier liegen die Tauchtiefen zwischen 1,10 und 1,40 m. Weitere gelten als Landesgewässer 1. und 2. Ordnung, diese sind aber oft wesentlich flacher.
Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt in Ufernähe 9 km/h. Auf Seen von mehr als 250m Breite sind 100m vom Ufer entfernt meist 25 km/h zulässig. Achten Sie unbedingt auf die örtliche Ausschilderung.
Gekennzeichnet sind die Fahrwasser in Fließrichtung rechts mit roten Tonnen bzw. links mit grünen. Die Untiefenkennzeichen auf der Müritz, der Binnenmüritz und dem Plauer See sind besonders zu beachten.
Rechtzeitig erkundigen sollte man sich über die niedrigsten Brückendurchfahrtshöhen, grade wer ein Boot mit hohem Aufbau fährt. Liegen sie bei Bundeswasserstraßen noch zwischen 3,40 und 4,10 m, so fallen sie bei kleineren Wasserstraßen zum Teil erheblich niedriger aus.
Marinas, Sportboothäfen, Wassersportvereine und Campingplätze bieten ausreichend Liegeplatzmöglichkeiten. Unmittelbar nach dem Einlaufen ist die Anmeldung beim Hafenmeister oder Betreiber erforderlich. Neben der Entrichtung der fälligen Liegegebühr erhält man Informationen zu den Serviceeinrichtungen.

Für einen ungetrübten Urlaubsspaß beachten Sie bitte nachfolgende Sicherheitshinweise:
- Rüsten Sie sich vor Fahrtantritt mit aktuellen Karten über Wassertiefen, Informationen über Schleusenzeiten, Durchfahrtshöhen, Häfen, Befahrenseinschränkungen usw. aus.
- Machen Sie vor der Reise alle Passagiere mit den Rettungsmitteln vertraut.
- Überprüfen Sie vor jeder Fahrt die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Bootes.
- Informieren Sie sich vor der Fahrt über die Wetterlage.
- Schätzen Sie die eigenen Fähigkeiten kritisch ein, besonders bei widrigen Wind- und Wetterverhältnissen.
- Zur eigenen Sicherheit sollten stets Schwimmwesten getragen werden. Nichtschwimmer und Kinder sogar ständig.
- Leisten Sie anderen Bootsführern Hilfe bei Not oder Havarie.
- Verzichten Sie auf Alkohol. Auch auf dem Wasser sind maximal 0,5 Promille gestattet.
- Halten Sie ausreichend Abstand und nehmen Sie Rücksicht auf andere Boote, insbesondere auf Schwächere. Vor allem Motorbootfahrer sollten bei der Begegnung mit Paddelbooten beachten, dass diese bei zu schnellem und zu nahem Passieren durch Wellenschlag kentern können.
- Überholen Sie andere Fahrzeuge nur, wenn es ohne Gefahr oder Behinderung von Personen oder Fahrzeugen möglich ist.
- Wenn Leib und Leben in Gefahr sind, wählen Sie 110 oder 112 oder rufen Sie z.B. auch die Wasserschutzpolizeiinspektion Waren (Müritz) – Tel. +49 3991 / 74730 – an.
- Lassen Sie sich von ihrem Vercharterer eine Notfallnummer geben, falls Probleme mit dem gecharterten Boot auftreten sollten
Tourismusverband „Mecklenburgische Seenplatte“ e.V.
Turnplatz 2 · 17207 Röbel/Müritz
Tel: +49 (0) 39931 5380 · Fax: +49 (0) 39931 53829
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